Happy hour – auch für Sam Bo!

von PIAG / Reg.-Nr.: 00004




Phnom Pen, die 1,2 Millionen Einwohner zählende Hauptstadt des Königreiches Kambodscha und eine Metropole, die - anders als die sonstigen Megastädte Südostasiens – ihr tägliches Ambiente bewahrt hat, bietet eine ganz besondere Attraktion.

 

Wenn sich in den späten Nachmittagsstunden  Touristen und Einheimische im gepflegten. Klimatisierten Restaurant La Croisette Al Centro oder dessen Strassenterasse zur „Happy Hour“ einfinden und ihre kühlen Drinks genießen, können sie sich an einem – zumindest für Europäer – seltenen Anblick erfreuen. Die tonnenschwere Elefantendame Sam Bo trottet mit ihrem Mahout dem berühmten Sisowath Quay entlang, um sich dann zielsicher vor dem Restaurant an den besten Früchten das Landes gütlich zu tun. Seit fünf Jahren ein tägliches Ritual für Besucher und Restaurantpersonal.

 

Tagsüber von 7.00 bis 16.00 Uhr trägt Sam Bo – sie lebt seit 1982 in Phnom Penh und ist inzwischen der einzige Elefant in der Stadt – gegen ein kleines Entgelt Touristen auf ihrem Rücken durch die Tempelanlage im Park von Wat Phnom und sichert damit den Lebensunterhalt ihres Besitzers Sorn und seiner großen Familie – und Natürlich auch ihren eigenen.

Um Verkehrsregeln schert sich die inzwischen fünfzigjährige Elefantenkuh herzlich wenig – was sie im Übrigen kaum von den anderen Verkehrsteilnehmern unterscheidet. Souverän stapft sie durch das Gewusel von Autos und Mopeds und macht auch vor roten Ampeln nicht Halt. Aber die Phnom Penher respektieren die alte Dame und weichen mit ihren Vehikeln aus.

Doch die Stadt hat auch eine dunkle Seite. Nur wenige Meter entfernt von den Cafés und Restaurants am Ufer des Mekong trifft man auf erbärmliche Gestalten – wie einen Bettler, der sich mühsam auf dem Boden liegend durch das Verkehrsgewühl zieht.

 

Kambodscha ist immer noch ein armes Land und besteht nicht nur aus den weltbekannten Tempelanlagen vor Angkor, die alljährlich Scharen von Touristen anziehen. Aber allenthalben spürt man eine Aufbruchsstimmung. Nach dem Terrorregime der Roten Khmer und kommunistischer Misswirtschaft werden nun erste beachtliche wirtschaftliche Erfolge sichtbar. Hoffnung für die Zukunft! Dies spiegelt auch der friedliche Anblick eines ehemals geschundenen Tieres mit seinem fürsorglichen Mahout wider!

 

 

 

 

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Weitere Bildreportagen dieses Anbieters:

Kambodscha / Reg.-Nr.: 0010: Angkor Wat (Weltkulturerbe), Siemreap (Touristenort), Phnom Pen (Königspalast, Verkehr, Mekong etc. ), Tönle Sab (Bootsleute, Schwimmende Kirche, Menschen), Land und Leute

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