Günter Rössler. AugenBlicke

Günter Rössler hat die Geschichte der ostdeutschen Fotografie wesentlich mitgeprägt. Bekannt wurde er für seine Aktfotografie, eine Gattung, die er erstmalig als ernsthafte und eigenständige Kunstform in die öffentliche Diskussion der DDR einführte. Die stillen und kraftvollen Bilder berühren durch ihre Zeitlosigkeit und den hohen ästhetischen Anspruch bis heute. Von 1954 bis 1990 arbeitete Rössler überwiegend fu?r DDR-Modemagazine wie „Sibylle“ oder „Das Magazin“. Diese regelmäßige Präsenz machte ihn zu einem der bekanntesten Fotografen in der DDR. Doch Ro?ssler nur auf seine Akte zu begrenzen, würde seinem Werk nicht gerecht werden. Seine Mode- und Reportagefotografien verdienen selbige Wahrnehmung, denn Rössler war nicht nur Chronist, sondern vor allem ein Entdecker, ein Neugieriger, ein Forschender, ein Mutiger und ein Wegbereiter seiner Zeit. Die Ausstellung „AugenBlicke“, die in enger Zusammenarbeit mit Rösslers Ehefrau Kirsten Schlegel entstand, will nun dazu einladen, den Fotografen endlich in der ganzen Bandbreite seines Schaffens zu entdecken.  

 

KUNSTHALLE “Talstrasse“
Kunstverein ”Talstrasse” e.V.
Talstraße 23 - 06120 Halle (Saale)

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Veröffentlicht am 06.11.2020 um 11:02