Apple muss mehr iCloud-Daten an Behörden herausgeben

Die staatlichen Anfragen zu Apple-Benutzer-Accounts steigt stark an. Das geht aus dem Transparenzbericht des US-Konzerns vor. Verglichen mit der zweiten Jahreshälfte 2017 stieg die Zahl der Account-Anfragen in denen Inhalte übermittelt wurden um rund 40 Prozent auf nun weltweit 1006; der Großteil der Anfragen kam von US-Behörden. Details über die Art von Daten gehen aus dem Transparenzbericht nicht hervor. In der iCloud sind neben Fotos, E-Mails, Kontakten und dem Kalender auch die automatisch erstellten iPhone-Backups enthalten, dort speichern die Nutzer fast sämtliche Daten, die sie auf ihren iOS-Geräten haben. Apple-Chef Tim Cook hatte im Herbst erklärt, dass das Unternehmen daran arbeite, künftig keinen Schlüssel mehr zur iCloud der Nutzer zu haben.

Veröffentlicht am 10.01.2019 um 22:03